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TOKIO: - oben links: Kirschblueten-Picknick im Ueno-Park --- oben rechts: der Yoyogi-Park - nicht weit von
Shinjuku und nicht weit von meiner ersten "Bleibe" der Jugendherberge im ehemaligen Olympiazentrum


Bild oben rechts: ein Fahrrad mit fest installierten Handwaermern und elektr. Hilfsmotor

Mountainbikes sind in Japan nach meiner Erfahrung (noch) relativ unbekannt und die Fahrraeder sehen alle so aus wie auf den Bildern oben. ( mit Einkaufskorb ) Fahrrad als Sportgeraet versteht man nicht und ist hoechst erstaunt ueber den "verrueckten Auslaender" mit
seinem "merkwuerdigen Gefaehrt". Ich habe auf meiner Tour so gut wie keine Mountainbikes gesehen und erst recht keine Fahrradwege. Jedesmal wenn ich mich nach einem Ziel erkundigt habe, das weiter als 10 oder 20 km entfernt war, dann wurde mir mit grosser Bestuerzung bedeutet, dass man da hin nicht mit dem Fahrrad fahren koenne ! Das sei viel zu weit und ausserdem gefaehrlich und ueberhaupt - ganz unmoeglich. Ganz in der Naehe sei der Busbahnhof und man wuerde mir gern den Weg dorthin zeigen ...



Die wichtigsten Etiketteregeln in Japan - um als Auslaender nicht als "Barbar" zu gelten ....

 
    Bei Besuchen zu Hause und auch in Ryokans (jap. Hotels) immer Schuhe ausziehen und "slipper" anziehen
    diese wiederum werden nur auf den Stein- oder Holz- Fluren und auf keinen Fall auf den Tatami-Matten benutzt!
    In Sanitaer- und Toilettenraeumen stehen spezielle Toilettenslipper aus Plastik bereit, die man aber beim
    Verlassen unbedingt sofort wieder ausziehen sollte ....



  - Bei Begruessungen genuegt ein Laecheln und eine leichte Verbeugung - Haendeschuetteln ist nicht ueblich,
    wird aber meist von Auslaendern als "exotisch" toleriert


  - In Restaurants erfolgt die Bezahlung entweder vor oder nach dem Essen an einer Kasse an der man jederzeit
    sofort bedient wird. In einfacheren Lokalen kauft man sich an bebilderten Automaten einen Bon, gibt diesen an
    der Theke ab und bekommt dann seine "Bestellung" wie auf den Bildern oder Atrappen am Tisch serviert

  - Wenn man zu Mehreren tafelt, ist es ueblich sich gegenseitig die Glaeser einzugiessen - man giesset sich nicht selbst ein
    Bei dieser "Zeremonie" halten beide Beteiligte das Glas / die Flasche jeweils mit beiden Haenden

  - Mit den Essstaebchen keinesfalls in irgendwelche Speisen stechen! Feste Suppenbestandteile isst man mit Staebchen,
    die Bruehe wird einfach ausgetrunken - am besten orientiert man sich im Zweifel an einheimischen Tischnachbarn
    Laute Essgeraeusche ( Schluerfen ) sind nur beim Essen von Suppe erlaubt und gelten hier nicht als unfein

  - Trinkgelder sind in Japan nirgendwo ueblich - es wird immer exakt abgerechnet - man lehnt es ab "Almosen" anzunehmen !
    Versucht man trotzdem Trinkgelder zu geben, kann das ueberraschte und sogar veraergerte Reaktionen ausloesen


  - Offene oder gar laute Gefuehlsausbrueche (negative oder auch positive) sind hoechst verpoent
    und stossen auf voelliges Unverstaendnis


  - Nicht (oeffentlich) ins Taschentuch schneuzen - in Japan gilt es nicht als unfein bei Erkaeltungen die Nase hochzuziehen

  - In japanischen Baedern waescht oder duscht man sich unbedingt vorher gruendlich ab, bevor man in die Wanne / Pool steigt
    Die Wanne / Pool mit ueblicherweise sehr heissem Wasser dient nur zur Entspannung und wird von mehreren Leuten benutzt


  - Auch in der Oeffentlichkeit wird keine Zigarettenkippe weggeworfen. Raucher haben feste Plaetze z.B. an Bahnhoefen, vor offentlichen
    Einrichtungen (Postamt - Kaufhaus) mit oeffentlichen Aschenbechern. Waehrend man laeuft, spaziert wird nicht geraucht. getrunken     oder gegessen. ( Ausnahme: Eis essen )

erster Spaziergang in Shinjuku nach dem langen Flug - vom "Jetlag" bei 7 Stunden Zeitunterschied merke ich eigentlich nichts

wenn man nix lesen kann... die Atrappen mit Preisangaben sind eine grosse Hilfe ( gibts in Japan so gut wie in jedem Restaurant )
Sobald man sich an einen Platz setzt, bekommt man immer sofort eisgekuehltes Wasser ( O Hiya) , das von Zeit zu Zeit kostenlos
nachgeschenkt wird (manchmal auch gruenen Tee). Haeufig gehoert auch zusaetzlich noch ein
Oshibori ( ein feuchtes,
manchmal auch heiss dampfendes, zusammegrolltes kleines Handtuch ) als Erfrischung zum Service. Dazu ruft meist das ganze
Personal laut und vernehmlich im Chor: " Irrashaiimasu" - ( Seien Sie willkommen ! )

Japan s Jugend am Puls der (Mode-) Zeit ...

hier liegen die Interessen noch bei Video-games